Abschnitt II (1b) - FTD Biker Dessau

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Abschnitt II (1b)

Hochwasserschutz > WW Kühnau

Abschnitt II (1b)
Bereich vom Jägertor 1 bis Parkausgang
(Orteingang Großkühnau bis Deichfahrt Burgkühnauer Strasse)

Abschnittsleiter  Herr Klein, H.
Stellvertreter       Herr Ossowski, H.-J.

Informationen zum Abschnitt

  • 1800-1820


erste Deichbaumaßnahmen

  • 01.April.1845


Zwei schwere Deichdurchbrüche, Zeugnisse aus dieser Zeit sind die beiden Kolke vor dem Ortseingang
Bei allen nachfolgenden extremen Hochwassern (1954, 1958,1974) und auch zur Jahrhundertflut August 2002 entstand in diesem              Abschnitt immer eine potenzielle Gefahrenstelle, da der Deichkörper in der bevorzugten Strömungsrichtung der Elbe liegt.
Hier trifft das Wasser aus Richtung Weinbergschößchen kommend auf den Deich und es besteht die Gefahr des Schälens am Deichfuss.

  • Gefahr 2002


- starke Durchfeuchtung des gesamten Deichkörpers (lange anstehendes Wasser, langer Hochwasserscheitel)
- starker Sickerwasseraustritt, Querrissbildung im Bereich der beiden Kolke sehr große Grundbruchgefahr
- landseitig Bildung von Sandquellen
- Überströmungsgefahr
- eingeleitete Maßnahmen
- wasserseitige Abdeckung der Deichböschung mit Folie
- Erhöhung der Deichkrone durch Aufkadung mit Sandsäcken
- Einkadung der landseitigen Deichböschung, Bau einer Quellkade zum Eindämmen der Sandquellen
- trotz aller ergriffenen Sicherungsmaßnahmen mußte ein Teilabschnitt des Deiches im Bereich der alten Kolke am 17.08.2002           gesperrt werden.             
- Der Bau eines ca. 150m langen Qaulmdeiches machte sich erforderlich, der als Polder mit dem durch den Deich dringenden Qualm-      und Dränge wasser einen Gegendruck für den zu brechen drohenden Deich bildete (Maße 1,50m breit 1,80m hoch 150m lang).
  Mit Hilfe alle verfügbaren Kräfte der freiwilligen Helfer und der Feuerwehren ist es damals gelungen den Deich zu verteidigen.

  • Deichneubau


Von 2005-2006 wurde der gesamte Unterabschnitt entsprechend der DIN19712 ausgebaut und damit die Standsicherheit des Deiches durch das Einbringen einer Stahlspundwand wesentlich erhöht

  • Hochwasser 2006


Der Deich hat seine Schutzfunktion im wesentlichen erfüllt, Grund-und Drängewasser müssen in einem Polder aufgefangen werden.

Hochwasser Juni 2013
Der ca. 30 Zentimeter höher Wasserstand als im Jahr 2002 brachte auch diesmal die Kolke am Ortseingang zum überlaufen und verstärkte damit das schnelle ansteigen des Sickerwassers in der Kleingartenanlage.
Es musste ein kleiner Notdeich gebaut werden und danach das angestaute Wasser abgepumpt werden.
Das Weidenloch hinter den Einfamilienhäusern musste ebenfalls für die Dauer des Hochwasser abgepumpt werden.


  • Gefahrenschwerpunkte


-   Sickerwasseraustritt
-   Bildung von Sandquellen



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü